Gesundheit und Heilung - Der Weg zu Gott

Gesundheit und Heilung - Der Weg zu Gott

Was ist Gesundheit und was ist Heilung?

Nach der Verfassung (von 1946) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit ein "Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht allein das Fehlen von Krankheiten und Gebrechen".

Das subjektive Wohlergehen und damit die subjektive Befindlichkeit können aber täuschen und eine Krankheit muss mit derzeitigen medizinischen Methoden nicht unbedingt nachweisbar sein um dennoch zu existieren.
Die Definition bezüglich Gesundheit und Krankheit muss also mit erweitertem, zeitgemäßem Bewusstsein gefasst werden, sonst stimmt sie nicht.

Das Wort "heil" - im engl. whole- bedeutet "ganz; völlig; vollständig".
Damit ist ein Ganz- und Vollständig-Sein nach den Gesetzen der Natur gemeint. Es ist ein In-sich-Gewachsenes, zusammengehöriges, funktionales Ganzes.
Egal, um wen oder was es sich handelt. Das bedeutet, dass diese Energieform oder Wesenheit im Einklang mit den Gesetzen und dem Geist des Allseienden, , der Natur, oder anders ausgedrückt, Gott ist.

Deshalb ist Heilung der Weg zu Gott. Der Weg zum Einklang mit der Natur, mit unserem Ursprung, aus dem heraus wir geboren sind.
Die Natur (Nat - ur: nato = geboren, ur= echt, wahr) oder Gott sind echt und wahr.
Wir müssen also wieder zu unserem Ur-Sprung zurückfinden um heil, gesund, ganz und damit auch glücklich sein zu können. Das ist Religion (religio= Rückführung zu Gott oder der Natur). So verstanden ist das Wort Religion (nicht Kirche!) und Heilung gleichsinnig.
Im mhd. bedeutet Heil "Glück, Gesundheit, Rettung, Erlösung, Beistand". Unser Glück, unsere Rettung und Erlösung liegen also darin, dass wir in unserem Geist, d.h. mit unserem Bewusstsein, Denken und Wollen eins sind mit dem Geist des Allseienden.
Heilung ist also primär eine dynamische, geistige Entwicklung hin zu einem All-Geist oder einem kosmischen (gr. Kosmos heißt Ordnung) Bewusstsein, Denken und Wollen. Sind diese geistigen Funktionalitäten der Seele im Einklang mit den Naturgesetzen, dann ist unser Geist in Ordnung, d.h. heil und gesund.
Deshalb ist Heilung letztlich eine Geistheilung.

Gesundheit ist das Eins-Sein mit der Natur und Heilung ist die Entwicklung dorthin.


Wie weiß ich, ob ich gesund oder krank bin?

Sicherlich nicht zwingend aus der Tatsache meines subjektiven Wohlbefindens oder eines klinischen Befundes heraus. Das kann stimmen, muss es aber nicht. Daher sind das nicht die definierenden Kriterien für Gesundheit oder Krankheit.

Ein Mensch, der z.B. aus psychischer Krankheit heraus sozial unerträglich ist, kann sich selbst in dieser Rolle durchaus wohl fühlen. Er hat vielleicht krankheitsbedingt einen unzureichenden emotionalen Bezug zu sich und seiner Störung und er erlebt sich nicht als krank.
Ebenso kann sich ein Mensch, der eine noch nicht bekannte und diagnostizierbare Krankheit hat, wie dies im Anfangsstadium von Aids der Fall ist, subjektiv durchaus wohl fühlen. Dann wäre er nach der WHO-Definition vorerst gesund, weil er sich wohl fühlt und keine Krankheit diagnostiziert werden kann. Und das stimmt nicht.

Um über Gesundheit oder Krankheit wissend zu werden kann es notwendig werden, sich weiterer diagnostischer Methoden zu bedienen, nicht nur der klassisch-medizinischen. Es sind dies vielleicht Erfahrungswege, die unserem irdischen, rationalen Bewusstsein und Denken üblicherweise nicht vertraut und geläufig sind, aber dennoch zum Ziel führen.
So zeigt sich eine Störung oder Krankheit z.B. in Träumen schon lange vor ihrem sichtbaren Ausbruch. Das bezieht sich auch auf so genannte Geisteskrankheiten, als auch auf körperliche. Auch verschiedene heilpraktische Methoden, wie z.B. die Kinesiologie und Irisdiagnose, sowie spirituelle Methoden, wie z.B. die Auradiagnostik, die Diagnose durch erhöhte Sinneswahrnehmung und das Channeln, dienen der Erfassung von Gesundheit und Krankheit.
Bei entsprechendem Bewusstseinsstand und ausreichender Selbsterfahrung ist es auch möglich, intuitiv über die eigene Krankheit wissend zu werden. Über diesen Weg des guten Rapports zu sich selbst wird aber nicht nur die Krankheit durch ein intuitives Selbstbegreifens bewusst, sondern es werden auch die Gründe dafür klar.
Dieses Wissen allein genügt aber noch nicht unbedingt für eine Heilung, wenngleich es eine sehr günstige Voraussetzung dafür ist.
Die konventionellen und die spirituellen Methoden ergänzen sich und konkurrieren nicht. Wie bei allem entscheidet besonders in der Diagnostik die Qualität der Wahrnehmung.

Durch verschiedene medizinische-wissenschaftliche, aber auch spirituelle Diagnosemethoden.

 

Wie werde ich heil oder gesund?

Um heil oder gesund zu werden ist es notwendig, sowohl auf der grobstofflich-körperlichen Ebene, als auch auf der feinstofflich-geistigen Ebene der Seele entsprechend gesund zu leben.
Hierbei formt oder bestimmt die feinstofflich-geistige Ebene primär die grobstofflich-körperliche Ebene. Zuerst ist der Geist, dann der Körper, nicht umgekehrt.
Das bedeutet, dass die geistigen Potentialitäten und Qualitäten des Menschen in erster Linie über meine Gesundheit und mein Wohlbefinden entscheiden.
Diesen geistigen Qualitäten meiner Seele entsprechend werde ich auch physisch sein und leben. Ich werde mich z.B. gesund, d.h. den körperlichen Ernährungsnotwendigkeiten entsprechend, ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, ein gutes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung durch Arbeit, Sport und Erholung haben, mich nicht über - oder unterfordern und somit Stress vermeiden usw..
Damit bleibt der Kreislauf und Stoffwechselvorgang in Fahrt und die Spannkraft erhalten.
Der Lebensrhythmus entspricht dann meiner Natur und damit bin ich als Mikrokosmos, Teil des makrokosmischen Ganzen, im Einklang mit der Natur.

Die Gesunderhaltung und Heilung der geistigen Qualitäten der Seele wird durch Auseinandersetzung mit entsprechend hochwertigen geistigen Inhalten begünstigt und gefördert.
So ist es z.B. heilsam, sich mit sich selbst bewusst zu beschäftigen.
Dazu dienen verschiedene Arten der Selbsterfahrung, eine bewusste Lebensführung, die Introspektion, die Meditation, das Gebet, Yoga, das Lesen von geistreicher, z.B. spiritueller oder religiöser Literatur, Psychologie, Philosophie, Esoterik oder das Ansehen von guten Filmen.
Auch die Kommunikation mit geistig und seelisch hoch entwickelten Menschen färbt positiv ab. Das entsprechende soziale Milieu ist ein wichtiges Zugpferd für die eigene Genesung und Entwicklung. Dabei geht es um die Entwicklung eines kosmischen Bewusstseins, weil wir dadurch in Einklang mit der großen Natur kommen.
Ein positives Denken, eine positive Lebenseinstellung und ein positives Gefühl und Empfinden für die Werte des Lebens sind wesentliche Voraussetzungen für eine gute Befindlichkeit und Gesundheit.
Sowohl die Pflege und Kultivierung der Seele auf der Körperebene, als auch auf der geistigen Ebene führen dazu, dass sich der Mensch durch Schwingungserhöhung wohler, harmonischer, stärker und widerstandsfähiger fühlt.
Er kann die feinstofflichen Energien des Kosmos (Prana), als auch die grobstofflichen (Nahrung) effizienter assimilieren, was wiederum zu seinem Wachstum und zu seiner Gesundheit beitragen.

Ich werde heil oder gesund, wenn ich im Einklang mit mir und der Natur bin.
 

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